Die nächste Brücke ist hin ++ Ausnahmezustand in der Kinderklinik ++ Zehn Gründe pro Brandenburg

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren Freitags-MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Vor Wochenfrist staunte mein Kollege Heiko Hesse an dieser Stelle über die Auswüchse einer Diskussion auf Facebook. Da ging es im Groben um die Debattenkultur im Netz, um Sachliches und Unsachliches, um Beleidigungen und Drohungen. Er hat ja recht: In Kommentarspalten eskalieren die Leute manchmal, selbst bei vermeintlichen Nichtigkeiten, unfassbar schnell. Glauben Sie mir, wir bei der MAZ wissen das nur zu genau.
Nun ploppte mal wieder so eine Nachricht auf, bei der abzusehen war, dass unsere Facebook-Seite glühen wird. Und siehe da, der drohende Abriss der Nähtewindebrücke wurde selbstverständlich heiß diskutiert. Aber wissen Sie was? Bis auf ganz wenige Beiträge kamen die Kommentatoren ohne Beleidigungen oder Drohungen aus. Vielmehr entwickelte sich das Schauspiel am Mittwochabend schnell zu einem Hort kreativer Auswüchse.
Gut, Brandenburg und seine Brücken - das Thema ist auch dankbar. Aber was da so in die Kommentarspalte gehämmert wurde, amüsierte mich dann doch sehr. Beispiele gefällig? “Bestimmt ab morgen nur noch einseitiger Fußgängerverkehr” schrieb einer, “Der Kanuverkehr muss aber auch noch umgeleitet werden” ein anderer. “Helmpflicht für Fische bis zur Fehlerbehebung!” lautete eine Forderung oder “Schließen wir Wetten ab: Was wird früher fertig - Brücke Altstadt-Bahnhof oder Näthewindebrücke?”
Ganz ehrlich? Ich finde sowas großartig. Momente, wenn ein Nutzer namens Fritze Bollmann “Fährmann, hol über!” unter den Beitrag klimpert, sind unbezahlbar. Vielleicht denken die Leute ja daran, wie viel Spaß das alles machen kann, bevor die Erregungsspirale beim nächsten Thema wieder überdreht.
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen zu unserer Havelpost? Dann schreiben Sie mir unter philip.rissling@maz-online.de.
Ich wünsche Ihnen und mir ein schönes Wochenende!
Ihr Philip Rißling
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Leute Leute...

Es gibt sie, die kleinen Geschichten, die es normalerweise nicht in die Berichterstattung der MAZ schaffen. Hier schreiben wir sie dennoch auf, weil sie von den Menschen handeln, die in Brandenburg an der Havel und drumherum leben.
Bloggerin Alexa von Heyden (Foto: privat)
Bloggerin Alexa von Heyden (Foto: privat)
Die erfolgreiche Buchautorin und Bloggerin Alexa von Heyden leistet via Blog und Instagram charmante Überzeugungsarbeit für einen Umzug in die Region um Brandenburg an der Havel. Der MAZ hat sie erklärt, was sie an der Mark lieben gelernt hat - und eine Liste von zehn Gründen für einen Umzug in die Region zusammengestellt. Darunter: die schönen Männer (ja, richtig gelesen), die Vereinskultur und, ähm, Mückenstiche.
Mirko Mieland und sein bester Kumpel. (Foto: man)
Mirko Mieland und sein bester Kumpel. (Foto: man)
Das Leben im All und die Geschichten von Alf, dem Außerirdischen gehören für Mirko Mieland zum Alltag. Nun plant der Brandenburger etwas ganz Besonderes - ein Fantreffen von Alf-Liebhabern aus ganz Deutschland. Dieses soll am 15. Januar stattfinden und alle Freunde des haarigen Wesens vom Planeten Melmac in der schönen Havelstadt zusammenbringen. Klingt abgedreht? Schon, aber auch spaßig. Infos gibt es bei Mieland unter hallo@fueralleladen.de.
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Das ist diese Woche in der Stadt wichtig

RS-Virus: Ausnahmezustand in der Kinderklinik
Nötigung: Peter Pflock schrammt knapp am Freispruch vorbei
Altstadt-Bahnhof: Wie es mit der neuen Brücke weitergeht
Vor dem Aus: Kinder und Lehrer kämpfen um Krankenschwestern an Schulen
Skurriler Protest: Brandenburgerin fordert, dass Geimpfte für sie einkaufen sollen
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Das ist im Umland los

Bauland für Einheimische: Brück will Grundstücke nach Bewerbungskriterien vergeben
Termin für Landratswahl in Potsdam-Mittelmark steht fest 
Radfahrer hält mitten auf der B1 den Verkehr auf
Hunde attackieren Jogger im Wald bei Michelsdorf
Rentnerin aus Lehnin braucht Tipps für Google, Whatsapp und ihren Laptop
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Wohin in den Herbstferien?

Im Jugendclub Café Contact gibt es in den Ferien ein sportliches Programm: von Billard über Tischtennis bis hin zu Airhockey können die Jugendlichen hier ausprobieren.
Im Jugendclub Café Contact gibt es in den Ferien ein sportliches Programm: von Billard über Tischtennis bis hin zu Airhockey können die Jugendlichen hier ausprobieren.
Noch mehr als eine Woche Ferien - doch was tun bei diesem nasskalten Wetter? Die Jugendclubs der Stadt haben sich ein umfangreiches Bespaßungs-Programm ausgedacht. Airhockey, Tischtennis, Kicker und Billard im Café Contact, Ausflüge und Unternehmungen im Club am Trauerberg, Neugestaltung der Räume im Kiju - da sollte für jeden was dabei sein. Was die Einrichtungen sonst so bieten? Kann man hier nachlesen.
Erzähl-Galerie im Paulikloster mit Werken von Katrin Seifert
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Bilderrätsel

Wo in Brandenburg ist das? (Foto: Hesse)
Wo in Brandenburg ist das? (Foto: Hesse)
Eine regelmäßige Rubrik in der Havelpost ist das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 18. Oktober, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 22. Oktober in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
Die Lösung des Rätsels aus der vergangenen Woche lautet: Das Gebäude steht am Jungfernsteig. Aus den Einsendungen haben wir Fred Mandtke aus Brandenburg als Gewinner ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan und Günther Boden bei der Arbeit.
Stephan und Günther Boden bei der Arbeit.
Wie ist das Leben in Brandenburg an der Havel? Wir konnten den in Brandenburg an der Havel lebenden Autor Stephan Boden für eine wöchentliche Kolumne gewinnen, in der er seine Erlebnisse und Beobachtungen aus der Stadt - und darüber hinaus - humorvoll und pointiert schildert. Aktuell treibt ihn um: die Aufregung um eine Äußerung des Brandenburger Fußball-TV-Experten Steffen Freund. Lesen Sie hier die ganze Kolumne.
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