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Eigenheime für Familien + + Spielgerät verschollen + + Gewalt auf Corona-Demo

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Es ist ein Kuriosum: Brandenburg an der Havel wird immer beliebter bei jungen Menschen (Familien) auf der Suche nach einem Plätzchen fürs Eigenheim. Gleichzeitig sank die Einwohnerzahl zuletzt trotz der unbestreitbar steigenden Attraktivität der Stadt. Wie das zusammengeht? Nun ja: Es wird immer noch mehr gestorben als zugezogen.
Unbestritten ist: Die Bevölkerungsstruktur wandelt sich. Schauen Sie mal ins Märchenviertel nach Neuschmerzke: Dort, wo noch vor einem Jahr versprengt ein paar Häuslebauer ihren Traum vom Eigenheim verwirklicht hatten, ist inzwischen ein richtiges Wohngebiet gewachsen. Und wenn die lange ersehnte Ortsumgehung erst mal da ist, steigt die Lebensqualität noch mal merklich an.
Interessant ist, dass dort kaum Einheimische hingezogen sind. Autos mit Berliner Kennzeichen regieren am Rande der Stadt. Macht ja auch Sinn: Näher dran an der Hauptstadt sind die Bodenrichtwerte für viele dann doch zu hoch - und der RE1 in die Hauptstadt fährt in Rufweite.
Nicht bekannt ist, ob die Vermarkter der Grundstücke, die in der ersten Runde 150, später 180 Euro für den Quadratmeter nahmen, heute vor Lachen nicht in den Schlaf kommen oder sich grämen, den potenten Berlinern nicht noch mehr Kohle aus der Tasche gezogen zu haben. Verbrieft sind jedenfalls Sätze von Nun-Neu-Neuschmerzkern wie dieser: “Wir hätten auch 250 Euro bezahlt.” Wer hat, der kann.
Der Bedarf an Wohnraum wird in den kommenden Jahren - Achtung, Binse! - weiter steigen. Und was lange gemunkelt wurde, ist nun offiziell: An der Brielower Landstraße - da, wo heute noch Spargel unter Folie reift - sprießen bald Stadtvillen und Bungalows aus dem Boden. Die Stadt sucht aktuell einen Projektentwickler, der sich der riesigen Fläche in unmittelbarer Nähe zum Beetzsee-Center annimmt. 100 Eigenheime sollen entstehen. Mein Tipp: Unter 200 Euro geht da kein Quadratmeter über den Ladentisch, wenn es einmal soweit ist.
Das Spielgerät am Heine-Ufer ist weg - und keiner weiß, wohin. (Foto: Rißling)
Das Spielgerät am Heine-Ufer ist weg - und keiner weiß, wohin. (Foto: Rißling)
Schlange? Wippe? Schlenkerdrehschleuderdings? Wie auch immer Sie das beliebte Spielgerät auf dem Spielplatz am Heine-Ufer nennen - nach erst kürzlich erfolgter Reparatur ist es plötzlich, nun ja, komplett verschwunden.
Zur Erinnerung: Monatelang war das beliebte Gerät nicht nutzbar und durch einen Bauzaun versperrt. Die Gelenkwippe hatte es entschärft - ein Ermüdungsbruch, sozusagen. Dass die Reparatur so lange dauerte, hatte im Herbst 2021 einen simplen Grund: Rohstoffknappheit. Anfang Dezember war es schließlich soweit - die Wippe war wieder funktionstüchtig. Und nun?
Eine Anfrage bei der Stadt ergab am Donnerstag: nicht viel. In der zuständigen Fachgruppe 31 (Umwelt und Naturschutz) war die Verwunderung groß - dass die Wippe, wie das am Mittwoch aufgenommene Bild oben ziemlich eindeutig beweist, nicht mehr an Ort und Stelle weilt, ist dort schlicht nicht bekannt. Schon interessant, finden Sie nicht? Bleibt die Frage: Wo ist sie denn nun hin? Sachdienliche Hinweise nimmt aktuell noch nicht die Polizei, aber sicher die Stadtverwaltung entgegen.
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende. Bleiben Sie gesund.
Ihr Philip Rißling
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen zu unserer Havelpost? Dann schreiben Sie mir unter philip.rissling@maz-online.de.
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Leute Leute...

Anna Loos (Foto: Imago)
Anna Loos (Foto: Imago)
Was haben gebürtige Brandenburger wie Anna Loos, Steffen Freund, Norbert Langerwisch und René Kretzschmar mit Helmut Schliesing und Renate Schneider, Britta Kornmesser und Vicco von Bülow alias Loriot gemeinsam – außer die Geburtsstadt? Sie alle werden im Internet-Lexikon Wikipedia in der „Liste von Persönlichkeiten der Stadt Brandenburg an der Havel“ aufgeführt. Dort stehen, angefangen bei Albrecht dem Bären, auch „Persönlichkeiten, die mit Brandenburg an der Havel in Verbindung stehen“, selbst wenn sie sich der Geburtsstadt nicht rühmen können. Otto Graf Lambsdorff gehört ebenso zu dieser Gruppe wie Peter Gülke, Manfred Krug, Petra Faderl, Erardo Rautenberg, Michael Helmrath, René Mantke und Sven Beuter. Nur einen Namen suchen kundige Brandenburger vergebens. Die langjährige Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann kommt im Gegensatz zu ihrem Ehemann Klaus-Peter einfach nicht vor. Frau Wikipedia, bitte übernehmen Sie!
Detlev Voigt (Foto: Moritz Jacobi)
Detlev Voigt (Foto: Moritz Jacobi)
Detlev Voigt war zwar Kapitän der Volleyballmannschaft, musste während des Studiums in Leipzig (Technische Kybernetik und Automatisierungsanlagen) aber trotzdem zur Ausdauerlauf-Prüfung ran. Weil er die vorgegebene Rundenzahl nie im Leben geschafft hätte und schon einmal durch diese Prüfung gefallen war, versteckte er sich unbemerkt hinter irgendwelchen Sportgeräten und Matten und lief dann erst die letzte Runde wieder mit. Der Sportlehrer hat’s nicht bemerkt und Voigt kam durch die Prüfung, durfte weiter studieren. Würde der Sportlehrer heute noch leben, würde Voigt ihm die Schummelei liebend gern per Selbstanzeige beichten. Der Sportlehrer hätte es ihm angesichts seiner seitdem erreichten sportlichen Verdienste im Langstreckenlauf sicher verziehen.
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Das ist diese Woche wichtig

Gewalt gegen Polizei: Fünf Beamte verletzt
Bau der Ortsumgehung Schmerzke beginnt am 14. Februar 2022
Aus für 2G: Einzelhändler und Kunden wollen weitere Lockerungen
So viel Corona-Bußgelder hat die Stadt eingenommen
Geschäftsführer verlässt ZF und wechselt zu Biotech-Firma
Am Wochenende: Wieder Impfen ohne Termin am Beetzsee
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Das ist im Umland los

Landratswahl: Marko Köhler und Christian Große gehen in die Stichwahl
Lena Waldeck ist Azubi des Monats
Das Amt Wusterwitz hat zwei neue Standesbeamtinnen
Hotel an der Stein-Therme in Bad Belzig geplant 
Buckauer Förderverein bereit für Open-Air-Saison
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Wohin am Wochenende?

Die Stadtwende-Ausstellung im Stadtmuseum endet. (Foto: Museum)
Die Stadtwende-Ausstellung im Stadtmuseum endet. (Foto: Museum)
Die „Stadtwende“-Schau im Stadtmuseum im Frey-Haus geht am Samstag mit besonderen Führungen und einem Mitmach-Projekt für Kinder zu Ende. Ausstellungskurator Holger Schmidt ist vor Ort in der Ritterstraße 96, bevor die Ausstellung nach Stralsund weiterwandert.
Und was gibt`s da zu sehen? Im Rahmen eines kooperativen Forschungsprojektes wird seit einiger Zeit der Umgang mit der historischen Bausubstanz in ausgewählten Altstädten der DDR untersucht und ihre Entwicklung bis in die 1990er Jahre verfolgt. Erste Forschungsergebnisse sind in die Stadtwende-Ausstellung eingeflossen. Auch Fotos der Brandenburger Fotografin Ute Steglich werden gezeigt. 
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Bilderrätsel

Wo in Brandenburg ist das? (Foto: Hesse)
Wo in Brandenburg ist das? (Foto: Hesse)
In jeder neuen Havelpost steckt ein neues MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 14. Februar, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir im nächsten Newsletter, der am 18. Februar in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
In der vergangenen Woche suchten wir die Kirchhofstraße. Aus den Einsendungen haben wir Monika Ewert aus Brandenburg als Gewinnerin ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan Boden geht mit Günther Gassi. (Foto: Boden)
Stephan Boden geht mit Günther Gassi. (Foto: Boden)
Der Brandenburger Autor Stephan Boden schreibt für die MAZ eine wöchentliche Kolumne: Diesmal macht er sich Gedanken über fehlende Hundekotbeutelspender und die Folgen der Verschmutzung der Stadt.
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Der Blick ins Netz

Zum Tag des Notrufs informiert auch die Brandenburger Feuerwehr über ihr Einsatzgeschehen. (Foto: FW BRB)
Zum Tag des Notrufs informiert auch die Brandenburger Feuerwehr über ihr Einsatzgeschehen. (Foto: FW BRB)
Die Feuerwehr in Brandenburg an der Havel beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Twittergewitter“. Am Freitag wird über den Microblogging-Dienst Twitter live von den Einsätzen berichtet.
Tanya Raab zeigt auf Instagram Einblicke ins jüdische Leben. (Foto: man)
Tanya Raab zeigt auf Instagram Einblicke ins jüdische Leben. (Foto: man)
Jüdisches Leben ist für Tanya Raab in Brandenburg an der Havel kaum präsent. Sie will das ändern und kämpft auf Instagram gegen Hass und Antisemitismus - und das durchaus erfolgreich, ihre Followerschaft wächst und wächst.
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