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Familientag im Impfzentrum + + Brand im Elektrostahlwerk + + Auftakt für Sommermusiken

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Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie meine Mail geöffnet haben und sich auf Ihren und unseren Freitags-MAZ-Newsletter aus dem Herzen der Stadt Brandenburg freuen, also der Havelpost
Nun ist schon fast eine Woche wieder, dass ich samt Sippe die Abgeschiedenheit einer traumhaften Finca im Norden Mallorcas gegen das im Sommertiefschlaf liegende und gleichzeitig hysterische Brandenburg zurück getauscht habe. Ein Widerspruch? Stimmt.
Auf Mallorca, wo wir wirklich kaum Menschen gesehen haben, außer in der Außengastronomie wunderbarer spanischer Restaurants, war es nicht nur die Schwiegermutter, die uns allabendlich am Telefon zu berichten wusste, in welcher Corona-Vorhölle wir gelandet seien. Ja, in Palma und Alcudia, wo das junge Volk und die alten Dödel feiern, gab es mehrere Infizierungen. Aber keine vollen Krankenhäuser.
Ebenso wie hier, wo wir - während ich schreibe kommt die Information, dass die Stadt eine 7-Tage-Inzidenz von 4,2 hat (das sind drei Infizierte, die nicht krank sein müssen von 71.000 Brandenburgern in sieben Tagen) - dennoch so tun, als stünden wir schutzlos am Rand des Weltuntergangs. Leute, macht Euch locker! Bis zur Bundestagswahl im September wird - von kleinen Kindern abgesehen - wohl jeder ein Impfangebot bekommen haben, das er annehmen sollte. So wie bei den Familienimpf-Tagen im Stahlpalast oder im Klinikum.
Aber wenn jeder ein Angebot hatte, dann muss auch mal Schluss sein mit den Grundrechtseinschränkungen, den Zeigefingern, dem Distanzunterricht und der Marginalisierung ganzer Wirtschaftszweige. Dann muss man vielleicht auch einsehen, dass Menschen so frei sind - auch wider besseren Wissens - zu akzeptieren, dass sie ungeimpft krank werden. Raucher und Fleischesser dürfen ja auch noch ins Theater. Ich finde es richtig, sich impfen zu lassen und in engen Räumen eine Maske zu tragen. Aber das gegenseitige Bevormunden, Anschwärzen und Beschuldigen muss langsam ein Ende haben, wenn unsere Gesellschaft frei bleiben und sich nicht weiter radikalisieren soll.
Das heiß nicht, dass man irgendwelchen Spinnern, die Corona mit Faschismus vergleichen, nicht doch die Grenzen aufzeigt. Zumal das quer denkende Superhirn, das an den Kesselwagen am Altstadt-Bahnhof “FRIEDEN, FREIHEIT, KEINE DIKTUR” gesprayt hat, und womöglich glaubt, dass der Impfstoff seine DNA verändert, dies ja auch als Chance begreifen könnte.
Haben Sie Ideen, wie die Havelpost noch besser werden kann? Sonstige Tipps oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir an Benno.Rougk@MAZ-online.de
Ich wünsche Ihnen und mir ein schönes Wochenende!
Ihr Benno Rougk
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Leute Leute...

Es gibt sie, die kleinen Geschichten, die es normalerweise nicht in die Berichterstattung der MAZ schaffen. Hier schreiben wir sie dennoch auf, weil sie von den Menschen handeln, die in Brandenburg an der Havel und drumherum leben.
Louisa Lippmann (Foto: dpa)
Louisa Lippmann (Foto: dpa)
Manche Paare reisen aus der Ferne an, um sich in Brandenburg an der Havel das Ja-Wort zu geben. Am Wochenende ging es sportlich rund in der Stadt. Denn Louisa Lippmann, das Gesicht des deutschen Volleyballs und im Dezember 2020 zum vierten Mal in Folge zur Volleyballerin des Jahres gewählt, heiratete im Altstädtischen Rathaus den in Werder lebenden Ex-Bundesligahandballer Hannes Lindt. Standesgemäß waren auch die Trauzeugen waschechte Sportler. Anna Rzeha, mit der die aktuelle Nummer 11 beim russischen Meister Lokomotive Kaliningrad einst in der westfälischen Heimat zusammengespielt hat, und Handball-Nationalspieler Fabian Böhm bezeugten, dass alles mit rechten Dingen zuging. Und am nächsten Tag wurde in Wendgräben ordentlich gefeiert.
Enrico Triebel und Miya Stoyanova (Foto: privat)
Enrico Triebel und Miya Stoyanova (Foto: privat)
Über 5000 Kilometer hat Enrico Triebel im Sommerurlaub mit seiner Frau Mina Stoyanova zurückgelegt. Auf der Reise durchquerte das Paar zehn Länder, darunter Tschechien, Österreich, Kroatien und Serbien. „Wir waren voller Entdeckungslust. An der Grenze zu Nordmazedonien haben die Beamten eine Stunde die Grenze dicht gemacht, um Leichtathletik bei den olympischen Spielen zu schauen. Als der Wettkampf dann beendet war, wurde wieder kontrolliert“, sagt der 46-Jährige. Die Hauptstadt Skopje begeistert ihn. „Das ist ein faszinierender Ort, der nach Gewürzen riecht und das Feeling des Orients bietet“, sagt der Brandenburger und plant für 2022 schon seine nächste Tour
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Das ist diese Woche wichtig

Feuer im Elektrostahlwerk: Rauchschwaden über dem Quenz
Wahlkreis 60: Das sind die sechs Favoriten für den Bundestag
Online-Termine und freie Sprechzeit beim Bürgerservice
Führungswechsel im ZF Getriebewerk
VielMehrRap und ihr Kultsong
Neues Schuljahr: Polizei appelliert an Autofahrer
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Das ist im Umland los

Schafe im Schatten der Köpernitzer Kirche gerissen
Veraltete Technik bei Feuerwehren in Potsdam-Mittelmark
Stephan Arndt macht die Wusterwitzer Grundschule fit
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Wohin am Wochenende?

Die Reihe der Lehniner Sommermusiken in der Klosterkirche startet wieder. (Foto: Böhme)
Die Reihe der Lehniner Sommermusiken in der Klosterkirche startet wieder. (Foto: Böhme)
Auch 2021 ist das malerisch gelegene Kloster Lehnin wieder Veranstal­tungs­ort für die Lehniner Sommermusiken. Eröffnet werden sie mit einem Nachtkonzert am Freitag, 6. August, um 21 Uhr im Kreuzgang der Klosterkirche Lehnin. Kantor Gerhard Oppelt spielt Werke von Sweelinck und Praetorius. Für den Eröffnungsgottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr sind alle, die Lust zum Musizieren haben, dazu eingeladen gemeinsam mit der Lehniner Kantorei und der Singschule Lehnin zu singen. Die Noten können vorab per E-Mail zugesandt werden unter musik@klosterkirche-lehnin.de. Geprobt werden mehrstimmige Sätze ab 9 Uhr. Treffpunkt ist in der Klosterkirche Lehnin.
Der Eintritt für die Konzertreihe der Lehniner Sommermusiken kostet jeweils 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren zahlen fünf Euro für ein Ticket. Der Eintritt für Kinder ist frei. Die Veranstalter empfehlen den Ticketerwerb im Voraus. Der Kartenvorverkauf läuft über 030/80 90 80 70. Ab einer Stunde vor Konzertbeginn können die Karten auch an der Abendkasse erworben werden. Infos gibt es unter 03382/705 79 99 oder musik@klosterkirche-lehnin.de.
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Bilderrätsel

Wo - und was - ist das? (Foto: Hesse)
Wo - und was - ist das? (Foto: Hesse)
Eine regelmäßige Rubrik in der Havelpost ist das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 9. August, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 13. August in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
Die Lösung des Rätsels aus der vergangenen Woche lautet: der Eingang zum Rosengarten an der Muschelgrotte auf dem Marienberg. Aus den Einsendungen haben wir Marina Schamutzke aus Brandenburg als Gewinnerin ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan Boden an seinem Schreibtisch. (Foto: privat)
Stephan Boden an seinem Schreibtisch. (Foto: privat)
Wie ist das Leben in Brandenburg an der Havel? Wir konnten den in Brandenburg an der Havel lebenden Autor Stephan Boden für eine wöchentliche Kolumne gewinnen, in der er seine Erlebnisse und Beobachtungen aus der Stadt - und darüber hinaus - humorvoll und pointiert schildert. Aktuell treibt ihn um: Welche kuriosen und erstaunlichen Geschichten sich im Rahmen einer Corona-Impfung zutragen. Hier können Sie die aktuelle Folge von “Bodens Woche” nachlesen.
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