Feine Speisen ++ Gute Taten ++ Keimi kommt

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Und vieler schmackhafter Anregungen. Eine stellt uns Bäckermeister Michael Fiedler auf den Tisch. Der Inhaber des Klostercafés weiß die Kraft der Brennnessel zu schätzen und hat sie in einen Brotteig gemischt. Zum Glück für sein Geschäft gibt es mittlerweile genug Menschen, die bei Brennnessel nicht zuerst an Unkraut und schmerzende, juckende Haut denken, sondern an die vielen guten Eigenschaften dieses Wildkrautes. Wie viele dieser “Vitamine” nach dem Backen noch im Brot stecken, müsste man mal prüfen. Aber weil so etwas verdammt lecker sein kann, trägt dieses Glücksgefühl zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
So etwas möchte Delia Winke auch vermitteln. Die Brandenburger Ernährungstherapeutin verteufelt Fast Food nicht. Gewiss redet sie uns nicht die Burger, Fritten und Pizzas schön, aber sie hat Tipps für schnelle Mahlzeiten parat, die sich auch im Handumdrehen zubereiten und mit Genuss verputzen lassen. Zum Beispiel? Mit Erdbeer-Avocado- und Couscous-Salat gibt man dem Körper mehr als mit einem Cheeseburger.
Wer sein Hüftgold auch mit Muttis guter Küche im Griff behält (Achtung: Wortspiel) und um den schlechten CO2-Fußabdruck von Avocados weiß und sie deshalb meidet, wird angesichts dieser Nachricht aus Ziesar sehr, sehr traurig sein: Laila Menz und Ramona Hudeczek wollen zum Jahresende ihren Imbiss neben der Autobahnabfahrt Ziesar schließen. Die Kosten fressen ihnen die Haare vom Kopf. Energie wird teurer, Fleisch sowieso und alles andere auch.
Guten Appetit (Leserfoto: Bianca Stimming)
Guten Appetit (Leserfoto: Bianca Stimming)
Genießen kann man natürlich auch Honig. Bienen, wie jene, die Bianca Stimming bei der Arbeit erwischt hat, machen uns das Leben süßer. Überhaupt sollte man zum Süßen mehr auf Honig zurückgreifen.
Oder sich überlegen, ob wirklich alles immer so süß sein muss. Manuela Kossert aus Brandenburg an der Havel erzählt auf Instagram unter zuckerjoker_insta eine Menge über die Gefahren übermäßigen Süßens. Gäähn, sagen jetzt viele, wissen wir doch (und scheren sich trotzdem nicht). Viel wichtiger ist es jedoch, sich Fertiggerichte und andere Speisen genauer anzuschauen, bevor sie im Einkaufswagen landen. Jede Wette, dass Sie nicht wussten, wo überall die Industrie Zucker als Geschmacksverstärker eingesetzt?
Wer sich vor solchen Versteckspielchen schützen will, kocht und isst am besten das, was er/sie selbst angebaut hat. Während der Lockdowns hat das Gärtnern eine gewisse Renaissance erlebt. Die Wohnungsbaugenossenschaft ist überzeugt, dass der Trend zur eigenen Möhre anhält und tut ihren Mieterinnen und Mietern was richtig Gutes: Die WBG hat in der Thüringer Straße einen Nachbarschaftsacker angelegt.
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, legt einfach los. Das funktioniert übrigens auch auf einem Balkon. Man kann beim nächsten Spaziergang durch Wald, Feld und Flur auch nach schmackhaften Zutaten für einen Salat oder ein Süppchen Ausschau halten. Mit Kindern dabei ist dies ein wunderbares Event. Noch kann man mit etwas Glück auch Bärlauch finden. Bei Plaue soll es wohl welchen geben. Das feine Kraut passt übrigens auch gut zu Spargel. Wer das nicht glaubt, kocht dieses Rezept hier mal nach.
Na denn, guten Appetit, macht Euch ein süßes Wochenende und vergesst bitte nicht die gute Tat, also die Spende für die Ukraine-Hilfe.
Ihr/Euer Heiko Hesse
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen zu unserer Havelpost? Oder Rezepte für Speisen mit Kräutern aus dem Wald (bitte mit Fundort)? Dann schreiben Sie mir unter heiko.hesse@maz-online.de.
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Leute Leute...

Marius Krohn (Foto: Schulze)
Marius Krohn (Foto: Schulze)
Industriemuseums-Chef Marius Krohn ist ein wahrer Patriot. Mit aller Macht wehrt er sich gegen das Löschen von Brandenburg an der Havel aus einer Deutschen Industrienorm: „Unerhört! Da soll es eine neue Buchstabiertafel geben und bei B steht nicht etwa Brandenburg an der Havel, sondern irgend so ein Kaff an der Spree. Protest! Wenn das Deutsche Institut für Normung (DIN) bei diesem Vorschlag bleibt, sollten wir die Zonen-TGL wieder einführen!“ TGL steht für Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen in der DDR. Und das Kaff an der Spree könnte Berlin sein.
Thomas Barz (Foto: privat)
Thomas Barz (Foto: privat)
Der neue Beigeordnete Thomas Barz (CDU) zeigt auch schon vollen Einsatz, erschien am Montagabend zum Hauptausschuss, obwohl er seinen Dienst als Kämmerer der Havelstadt erst zum 1. Juni antritt. „Deshalb sind sie heute nur interessierter Bürger, müssen also zum nichtöffentlichen Teil die Sitzung auch verlassen“, mahnte Ausschusschef Ralf Holzschuher (SPD) und fügte hinzu: „Ab der nächsten Sitzung müssen sie aber bis zum bitteren Ende bleiben, ob Sie wollen oder nicht!“
Dennie Rufflett (Foto: Marcus Alert)
Dennie Rufflett (Foto: Marcus Alert)
„Es gibt nur einen Rudi Völler“ schallte es durch die ausverkaufte BayArena in Leverkusen - und die Kicker der Deetzer F1-Jugend waren mittendrin. Jedes Kind bastelte als Abschiedsgeschenk für Völler einen Pokal und eine Ehrenmedaille. „Dieses Erlebnis war einzigartig. Eine Legende beendet seine Karriere und wir waren dabei“, sagt Vereinspräsident Dennie Rufflett. Alle Bundesligaspieler kamen nach dem 2:1-Sieg zu den Kindern und machten Selfies mit ihnen, Völler bedankte sich. Die Kids waren aber nicht nur im Stadion, sie bekamen auch eine Stadionführung und Trainingseinheit. Dennie Rufflett ist stolz, dass die Partnerschaft zwischen Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen und dem FC Deetz seit 17 Jahren besteht und die Distanz von fast 500 Kilometern keine Rolle spielt.
Jens Borngräber (Foto: Großmann)
Jens Borngräber (Foto: Großmann)
Zur Eröffnung der Erdbeerernte auf Gut Herrenhölzer hatte Bensdorfs Bürgermeister Jens Borngräber noch mahnende Worte in Richtung Land gesprochen. Es ging um den lange geplanten Radweg zwischen Neubensdorf und Plaue. Jetzt können das Gemeindeoberhaupt und viele Radfahrer wirklich aufatmen. Der Auftrag für die Bauarbeiten ist erteilt. Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen übermittelte die erlösende Nachricht nach Bensdorf. Danach wird die Firma Matthäi Ende Mai die Arbeiten aufnehmen.
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Das ist diese Woche wichtig

Men At Work (Foto: Hesse)
Men At Work (Foto: Hesse)
Es sind die kleinen Dinge, die dem Leben wie das Salz in der Suppe die Würze geben. Hansi Arndt hat, weil die Zeit ran war, ein halbes Dutzend fleißiger Kerle zusammengetrommelt und mit ihnen die Bootsschleppe wieder saisonfein gemacht. Unglaublich, wie viel der laue Winter in den Schienen hinterlassen hat. Aber was so ein echter Ritzenschieber ist, der kriegt das raus.
Monteure von ZF Getriebe kämpfen um Festanstellung
Das größte Holzhaus im Land wächst in Brandenburg
Ortsvorsteher: Kirchmöser ist nicht rechtsextrem
Renee Rohr restauriert alten VW Käfer
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Das ist im Umland los

Party beim Strandfest (Foto: privat)
Party beim Strandfest (Foto: privat)
Blockt das erste August-Wochenende! Sagt alle anderen Termine ab! Seid aus dem Urlaub zurück! Es sei denn, Ihr habt keine Lust, nach unglaublich langer Pause zum Wusterwitzer Strandfest zu gehen. Am 5. August beginnt das Fest. Gäste erleben am Abend den Auftritt der Coverband „Tänzchentee“ und ein Musikfeuerwerk.
Köpernitz holt 600-Jahr-Feier nach
Landwirtschaftsminister kommt nach Weseram
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Wohin am Wochenende?

Keimzeit (Foto: Bernd Brundert)
Keimzeit (Foto: Bernd Brundert)
Keimi kommt: Am Samstag, 21. Mai, um 18 Uhr ist Keimzeit” auf der Freilichtbühne des Marienbergs in Brandenburg an der Havel zu erleben. Das Klangbild des neuen Albums „Kein Fiasko“ lebt im Spannungsfeld eines modern-anachronistischen Klanguniversums. Die darin verwobenen Lyrics Norbert Leisegangs vereinen Tiefgang, persönliche Alltagsbeobachtungen und seine innerste Verbundenheit zur Romantik.
Geschichtenwerkstatt in der Johanniskirche
THB feiert Campusfest
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Bilderrätsel

Wo ist das? (Foto: Hesse)
Wo ist das? (Foto: Hesse)
In jeder neuen Havelpost steckt ein neues MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 23. Mai, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir im nächsten Newsletter, der am 27. Mai in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
In der vergangenen Woche suchten wir die Postmeilensäule zwischen Katharinenkirche und Neustädtischer Markt. Aus den Einsendungen haben wir Carina Schreiber aus Brandenburg an der Havel als Gewinnerin ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan Boden (Foto: privat)
Stephan Boden (Foto: privat)
Die bundesweite Zahl an neu ausgestellten Bootsführerscheinen war so hoch wie nie zuvor. Die letzten Jahre war es ein Boom, nun allerdings wird daraus eher ein „Bumm!” – und zwar nach unten.  Denn so allmählich passiert das, womit man hätte rechnen können: Die Corona-Beschränkungen sind fast weltweit aufgehoben und Fernreisen wieder möglich. MAZ-Kolumnist Stephan Boden scannt den Markt und wagt eine düstere Prognose. Aber lesen Sie selbst.
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Der Blick in die Heimatgeschichte

Kurz nach Eröffnung der LInie zum Görden 1912 (Foto: Sammlung Hesse)
Kurz nach Eröffnung der LInie zum Görden 1912 (Foto: Sammlung Hesse)
Mindestens einmal im Jahr sehen viele Brandenburgerinnen und Brandenburger die wunderschöne alte Straßenbahn mit der Nummer 30. Denn der Weihnachtsmann und seine Entourage lassen sich mit diesem Gefährt zur Eröffnung des Zentralweihnachtsmarktes fahren. In wenigen Tagen hat dieser Triebwagen Jubiläum: Vor 110 Jahren wurde das Fahrzeug aus dem Hause Lindner in Brandenburg an der Havel aufs Gleis gesetzt. Peter Kotecki, früherer Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe und Mitstreiter im Straßenbahnmuseum, hat die Geschichte der Lindner-Wagen in Brandenburger Diensten aufgeschrieben.
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