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MAZ Havelpost - Corona-Ausbruch ++ Airbus-Einsatz ++ Mosterei öffnet

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren Freitags-MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Bevor es ins neue Wochenende geht, eine kleine Auflösung vom vorigen Freitag: Es war die kleine, feine Tour über Mötzow und Radewege um den Beetzsee herum, die ich geradelt bin.
Und geht es los mit der Qual der Wahl: Wer mit dem Blick auf die Veranstaltungsfülle in Brandenburg an der Havel behauptet, ihr oder ihm sei langweilig, verdient unser aller beste Genesungswünsche, weil sie oder er krank im Bett liegt. Oder zu den 573 Brandenburgerinnen und Brandenburgern gehören, die mit Stand 9. September in häuslicher Quarantäne sind.
Die Post geht zum Beispiel im Industriemuseum ab. Im Schatten des letzten Siemens-Martins-Ofen in Westeuropa treten Dutzende von Skaterinnen und Skatern bei den “euro freestyle championships 2021” gegeneinander an, am 11. und 12. September. Aus vielen Ecken Europas kommen diese Künstler auf dem Rollbrett, die die Zuschauer ins Erstaunen versetzen.
Unter dem selben Dach steigen die “creative days. Künstler, Institutionen und andere Mitspieler verwandeln die alte Gießhalle in eine Straße voller Kunst und Kultur. Wer die Nase voll hat von den handelsüblichen Wahlplakaten an den Laternen und es Stephan Bodens Terrier-Mischling Günther gleichtun will, kreiert eben dort sein eigenes Wahlplakat.
Was, zu wild? Am Sonntag, 12. September, ist der Tag des offenen Denkmals. Etliche besondere Objekte kann man dann auch mal von innen betrachten, zum Beispiel das alte Stadtbad am Messelplatz. Oder das Stadtmuseum, bei dessen Aktion auch Musik von Inuso aus Wusterwitz erklingt.
Da gibt es nüscht zum Mitnehmen? Dann auf zum Regionalmarkt im Paulikloster am Samstag (10 bis 18 Uhr) und Sonntag (9 bis 17 Uhr). Handwerkerinnen und Handwerker und andere kleine Unternehmerinnen und Unternehmer bieten Leckeres, Hübsches und Nützliches in den heiligen Hallen an der Neustädtischen Heidestraße.
Was vergessen? Ganz bestimmt. Genießen Sie die Stadt von ihrer spätsommerlichen Schokoladenseite, am besten mit einer feinen Tasse Kaffee dazu. Tee tut’s natürlich auch. Viel Freude.
Ihr Heiko Hesse
Leute Leute...

Es gibt sie, die kleinen Geschichten, die es normalerweise nicht in die Berichterstattung der MAZ schaffen. Hier schreiben wir sie auf, weil sie von den Menschen handeln, die in und um Brandenburg an der Havel leben
Gabriele  Wolter (Foto: Jacqueline Steiner)
Gabriele Wolter (Foto: Jacqueline Steiner)
Die Geschäftsführerin des Städtischen Klinikums, Gabriele Wolter, lässt sich privat auch gerne mal verwöhnen: „Jeden Sonnabend bringt uns mein Bruder frische Brötchen. Er versorgt die ganze Familie. Bei schlechtem Wetter bringt er sie sogar direkt ins Haus und hängt sie nicht nur an die Tür.“ Doch an drei Wochenenden im Jahr muss die in Mahlenzien lebende Wolter auf den Service verzichten, der Bruder darf auch mal Urlaub machen
Steffen Scheller (Foto: Frank Bürstenbinder)
Steffen Scheller (Foto: Frank Bürstenbinder)
Für Oberbürgermeister Steffen Scheller wachsen Brandenburg und das Umland mit dem gerade übergebenen Zaucheradweg bei Rietz enger zusammen. „Schön, dass wir jetzt nicht nur eine gemeinsame Telefonvorwahl haben“, meinte Scheller bei der Freigabe der neuen Trasse. Warum es die Telekom bei der 03381 für den Kloster Lehniner Ortsteil belassen habe, sei jedoch auch für ihn ein Rätsel. Rietz ist allerdings keine Ausnahme. Auch beim Anwählen von Briest und Brielow Ausbau muss man zuerst Brandenburg eintippen
Das ist diese Woche wichtig

Oberschule Nord (Foto: Rüdiger Böhme)
Oberschule Nord (Foto: Rüdiger Böhme)
So ein Ärger. Lange dümpelte die Corona-Inzidenz-Zahl im Keller herum, nun schnellt sie auch in Brandenburg an der Havel in die Höhe. Besonders heftig traf es die Oberschule in Nord mit vier Dutzend neu gemeldeten Infektionen. 450 Schülerinnen und Schüler müssen in Quarantäne. Deshalb ruft das Brandenburger Rotkreuz-Urgestein Wolfgang Reitsch die jungen Leute auf, sich schleunigst impfen zu lassen.
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Wie der Bürgerservice in Brandenburg an der Havel schneller werden soll
Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten: Außenpolitik von Brandenburg an der Havel für die Welt
Das ist im Umland los

Das Team der Ketzürer Mosterei (Foto: Frank Bürstenbinder)
Das Team der Ketzürer Mosterei (Foto: Frank Bürstenbinder)
Doll ist es nicht, was dieses Jahr an den Apfelbäumen hängt. Wer dennoch genug zusammen bekommt, um es zu Saft machen zu lassen, rennt in Ketzür am Beetzsee offene Mostereitüren ein. Mindestens 50 Kilo muss man allerdings schon mitbringen. Die Mosterei nutzt die Gunst der Apfel-mageren Stunde für neue Kreationen.
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Wohin am Wochenende?

Die verrückte Kapelle. (Foto: Stefan Melchior)
Die verrückte Kapelle. (Foto: Stefan Melchior)
Scrollen Sie bitte noch mal nach oben. Da stehen schon einige Tipps.
Der Tag des offenen Denkmals bietet wieder einmal viele Anlaufpunkte in Brandenburg an der Havel, das Bahnhofgebäude auf dem Görden etwa oder die verrückte Kapelle. An manchen Stellen gibt es noch ein Begleitprogramm.
Bilderrätsel

Wo in Brandenburg an der Havel ist das? (Foto: Heiko Hesse)
Wo in Brandenburg an der Havel ist das? (Foto: Heiko Hesse)
Mit der neuen Havelpost gibt es auch ein neues MAZ-Fotorätsel. Jede Woche erscheint an dieser Stelle das Bild von einem Ort oder einem Gebäude in Brandenburg an der Havel. Sie, liebe Leserinnen und Leser, raten oder wissen, wo genau es ist.
Wer es weiß und die Chance auf einen Preis haben möchte, schreibt die Lösung per Mail an die Lokalredaktion unter brandenburg-stadt@maz-online.de. Einsendeschluss ist am kommenden Montag, 13. September 2021, 12 Uhr. Gewinnen kann man eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg. Wer gewonnen hat, steht in der nächsten Havelpost, die am 17. September erscheint. Viel Erfolg.
In der vorigen Havelpost-Ausgabe suchten wir die Wohnblöcke in der Rosa-Luxemburg-Allee in Hohenstücken. Unter allen richtigen Einsendungen wurde Kerstin Müller aus Brandenburg gezogen. Herzlichen Glückwunsch.
Stephan Bodens Woche

Günther mag Autos, weil sie Futternäpfe befördern. (Foto: Stephan Boden)
Günther mag Autos, weil sie Futternäpfe befördern. (Foto: Stephan Boden)
Eigentlich wollen nur alle von A nach B kommen, und zwar so sauber wie möglich. In richtig großen Städten kann man das mit E-Mobilität, Car-Sharing und Lastenrädern auch prima hinkriegen. Doch denkt einer dieser klugen Köpfe auch mal an uns hier draußen auf dem Lande? Ja, MAZ-Autor Stephan Boden zum Beispiel. In seiner neuen Kolumne schreibt er es auch auf - und er teilt unser ländliches Leid.
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