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Neue Kita eröffnet++Zeitplan geplatzt++Neuanfang gewagt

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost hat auch in dieser Woche viele Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung in petto.
Stahlarbeiter, Polizisten, Tankwarte und Krankenschwestern haben eines gemeinsam: Sie alle müssen nachts arbeiten. Für Eltern sind Schichten immer eine besondere Herausforderung, vor allem dann, wenn sie alleinerziehend sind. Wohin mit den lieben Kleinen, wenn mal wieder die Nacht durchmalocht werden muss?
In Brandenburg an der Havel hat in dieser Woche eine neue Kita aufgemacht, die genau für die Kinder solcher Eltern ein Betreuungsangebot der Extraklasse bereithält. Rund um die Uhr kümmern sich die Erzieherinnen um die Kinder, wenn es deren Eltern wünschen.
Der Verein Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam hat in den Aufbau seiner neuen Kita Lebenswelten in der Straße Am Gallberg im Stadtteil Nord rund 8,5 Millionen Euro investiert. Es gibt insgesamt 216 Plätze. In zwei integrierten Wohnungen stehen zwölf Übernachtungslätze bereit. Mein Kollege André Wirsing hat das Projekt von der Vorstellung der ersten Pläne vor sieben Jahren, über den symbolischen Ersten Spatenstich bis hin zur Eröffnung am Donnerstag, 21. April, begleitet. Seine Bildergalerie gibt spannende Einblicke in das neue Haus. Die große Eröffnungsparty ist dann für den 30. August dieses Jahres vorgesehen.
Ebenfalls etwas ganz Neues wagt die Lehrerin Isabel Pönichen aus Brandenburg an der Havel. Bis vor Kurzem war die Pädagogin an der Volkshochschule Brandenburg (VHS) für die Organisation und den Betrieb der Lehrbereiche Kunst, Kultur und kreatives Gestalten sowie Mensch und Gesellschaft verantwortlich. Ab Mai dieses Jahres möchte sie gemeinsam mit ihrem Partner eine Pferdepension mit Seminarangeboten aufbauen. In Alt Sammit, in Mecklenburg-Vorpommern, wollen sie ihren gemeinsamen Traum vom Landleben verwirklichen. MAZ-Reporter Moritz Jacobi hat die spannende Geschichte eines radikalen Neuanfangs aufgeschrieben.
Irgendwie neu ist auch dieses wiedergewonnene Lebensgefühl einer gewissen Freiheit, die mit dem weitestgehenden Wegfall der Corona-Regeln zurückgekehrt ist. Einkaufen ohne Maske, keine Impfnachweise vorlegen müssen und zu Veranstaltungen gehen dürfen - zugegeben, ich muss das alles erst wieder neu lernen, und ein bisschen Angst bleibt immer. Die Veranstaltungskalender sind mittlerweile wieder gut gefüllt und auch am kommenden Samstag und Sonntag gibt es in Brandenburg an der Havel und rundherum so einiges zu erleben.
Besonders interessant dürfte der Gartenmarkt auf dem Neustädtischen Markt werden. Zahlreiche Aussteller haben sich angekündigt und viele Menschen haben den Termin mit drei Ausrufezeichen im Kalender stehen. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt. Noch ist Sonnenschein angesagt.
Egal, was Sie nun an den nächsten Tagen machen, genießen Sie es, erfreuen Sie sich Ihres Lebens und haben Sie ein wunderbares Wochenende,
Ihr Hermann M. Schröder
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen zu unserer Havelpost? Dann schreiben Sie mir unter hermann.schroeder@maz-online.de.
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Leute Leute...

Garten- und Landschaftsbauer Thomas Hurt. Foto: André  Wirsing
Garten- und Landschaftsbauer Thomas Hurt. Foto: André Wirsing
Der Garten- und Landschaftsbauer Thomas Hurt achtet auch Nachhaltigkeit. Zwar hat er eigens für die Baumpflanzung am Altstadt-Markt zehn neue Spaten einer teuren Firma besorgt, doch bleiben diese nicht für weitere offizielle Anlässe in der Gerätekammer, vielmehr werden sie an die Mitarbeiter der Firma H&K-Gartendesign verteilt, weil sie auch besonders ergonomisch gestaltet sind. „In wenigen Tagen werden die Geräte deutliche Gebrauchsspuren haben“, weiß Hurt. aw
Ralf Holzschuher. Foto:  Rüdiger Böhme
Ralf Holzschuher. Foto: Rüdiger Böhme
Ralf Holzschuher (SPD) hat sich nun mit einem langen Fragenkatalog an Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) zu einem möglichen Riesen-Industriegebiet nahe der Autobahn gewandt. Dabei ist er doch der einzige Stadtverordnete, der in der Mitgliederversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming sitzt, welche die Fläche als mögliches Ansiedlungsgebiet auserkoren hat. Da hat wohl einer nicht ganz aufgepasst? aw
Stephanie Duborg. Foto: privat
Stephanie Duborg. Foto: privat
In Wusterwitz startet am 30. April das erste Open-Air seit zwei Jahren Corona-Pause. Doch schon die Pläne für das Event sorgen bei der Gemeindevertretersitzung für eine 20-minütige Diskussion. So hat Ex-Bürgermeister Ronald Melchert den Einwand, „dass es wieder viel Theater“ wegen der Lautstärke und der Nachtruhe mit Anwohnern in der Nähe der Festwiese geben könnte. Er erinnert sich an frühere Geräuschpegelmessungen und will „keine schlafenden Hunde wecken“. 
Als Jürgen Engel betont, dass die Gemeindevertreter keine Genehmigungsbehörde sind, besteht Melchert dennoch auf eine Abstimmung. „Wenn du nichts mehr zu sagen haben willst, kannst du ja zurücktreten“, sagt Melchert. Gemeindevertreter Lothar Ohge empfiehlt sogar, das Event nur bis 1 Uhr zu planen. „Acht Stunden reichen doch“, sagt er, bis ihn Bürgermeisterin Isett Hoffmann daran erinnert, dass alle im Raum sitzenden Kommunalpolitiker mal jung waren.
Nach ihrer Antwort bleibt es still, am Ende führen ihre Worte aber doch noch zu einem Happy End. Das Open-Air findet wohl bis 3 Uhr statt, Veranstalterin Stephanie Duborg sucht das Gespräch mit den Anwohnern in der Nähe der Festwiese. man
Das ist diese Woche wichtig

In die Kita Lebenswelten in Brandenburg an der Havel zieht Leben ein
Zentrumsring in Brandenburg an der Havel: Zeitplan aus den Fugen
Brandenburg an der Havel: Energiesparen spielt in der Textilpflege eine immer größer werdende Rolle
Brandenburg an der Havel: Isabel Pönichen verlässt die VHS und gründet einen Pferdehof
Autofahrer in Brandenburg an der Havel missachten die gesperrte Durchfahrt am Neustädtischen Markt
Kunst in Kirchmöser: Atelier im Alten Buchladen eröffnet im Juni 
Leitungen behindern Kreuzungsbau bei Neuschmerzke in Brandenburg an der Havel
E-Mail nach Dänemark: Brandenburger wollen von der Polizei Infos zum Skoda in der Max-Herm-Straße
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Das ist im Umland los

In Hammerdamm bei Golzow baut Stefan Zangen Wohnungen aus Eisen
„Ich bin aus der Ukraine“: Flüchtlingskinder lernen in Wusterwitz Deutsch
Hinter Ziesar wird es gefährlich: Serie von Auffahrunfällen reißt nicht ab
Baugenehmigung in Grebs: Weg für über 90 Reihenhäuser ist frei
Stadtwerke Bad Belzig: Was die Insolvenz der Stadtwerke Bad Belzig für die Kurstadt bedeutet
Tiny-Häuser und Campingwagen: Heiko Neupert soll am Lehniner Klostersee halbe-halbe machen
Umzug: Das Corona-Testzentrum ist jetzt in der Wusterwitzer Touristinfo
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Wohin am Wochenende?

Brandenburg an der Havel: Wieder Gartenmarkt auf dem Neustädtischen Markt
Brandenburg an der Havel: Neue Ausstellung in Gedenkstätte Zuchthaus Görden
Rietz: Offener Garten mit Musik auf dem Rietzer Berg
Baumblütenfest Werder abgesagt, trotzdem Obstwein unter Bäumen
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Bilderrätsel

Wo ist das? (Foto: Hesse)
Wo ist das? (Foto: Hesse)
In jeder neuen Havelpost steckt ein neues MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 25. April, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir im nächsten Newsletter, der am 29. April in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
In der vergangenen Woche suchten wir die Lösung Mensa der Evangelischen Grundschule am Dom auf dem Burghof in Brandenburg an der Havel (früher Turnhalle). Aus den Einsendungen haben wir Sven Schmidt aus Brandenburg an der Havel als Gewinner ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Bodens Woche in Brandenburg an der Havel: Spargel – die ewige Diskussion ums Kultgemüse
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Der Blick in die Heimatgeschichte

Karpfen auf Granit: Findling erinnert an Fischerhaus in Lünow
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