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Schätze der Wredowschen-Sammlung ziehen um ++ Neues Hybrid-Getriebe von ZF für Porsche ++ Bessere Hilfe im Klinikum nach Stürzen

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Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie wieder dabei sind. Sie sind also noch hier? Oder haben Sie Ihren Freitags-MAZ-Newsletter „Havelpost“ gerade irgendwo  auf Mallorca geöffnet? Egal. Lassen Sie uns ein wenig darüber reden, was los ist in Brandenburg an der Havel und in der Umgebung
Um es kurz zu machen: Derzeit nicht so viel. Das Rathaus ist weitgehend verwaist. Der Oberbürgermeister urlaubt, seinem Vertreter im Amt Michael Müller ist gesunder Nachwuchs ins Haus geschneit (Glückwunsch, von dieser Stelle aus!), der „stellvertretende OB“, wie manche seiner Kollegen im Rathaus den OB-Sprecher Jan Penkawa  nennen, ist ab sofort auch weg und der letzte verbliebene Häuptling, der Beigeordnete Michael Brandt, räumt seinen Schreibtisch auf und ist auf Abschiedstournee. Seine Amtszeit endet Ende Juli. Es sei denn, er wird auf seine Bewerbung hin noch einmal als Beigeordneter von Steffen Scheller vorgeschlagen. Doch das scheint unwahrscheinlich, weil Scheller schon im Winter erklärt hatte, dass er das nicht tun werde. 
Aber was macht Scheller dann? Die Aufzählung eben zeigt ja: Mindestens zwei Beigeordnete wird Scheller dringend brauchen, um Brandt und Erlebach zu ersetzen.  Die innere Verwaltung, Ordnung, Sicherheit, Kultur, Schule, Soziales – all das sind Baustellen, die jetzt wie Asphalt im Winter aufbrechen.  Doch statt alle drei Verfahren zur Suche nach neuen Beigeordneten zu stoppen, nachdem die SVV entschied, es dürfe künftig insgesamt nur drei statt wie vom Rathaus gewünscht vier Beigeordnete geben, und eine neue Struktur zu basteln, hält Scheller an der Suche nach einem neuen Finanzbeigeordneten fest. Weil man, wie Scheller die SVV die Woche wissen ließ, dort einen immensen Druck verspüre und die finanziellen Folgen der Pandemie nicht kenne. Mit Verlaub: Die Finanzen in der Stadt sind nicht das größte Problem. Scheller selbst ist ein Finanzprofi und kennt jede Zahl aus dem dicken Haushaltsbuch. Ihm zur Seite stehen der bisherige Kämmerer und Haushaltsfuchs Detlef Reckow und die Chefin der Kämmerei und des Rechnungswesens, seine Frau Nadin Scheller. 
Also, wenn man sich im Rathaus umhört: Diese Stelle – für die ja der CDU-Kandidat Thomas Barz im Gespräch ist – stünde aus Sicht der meisten Stadtverwalter sicher nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. 
Aber wie das immer so ist: Solche Prozesse verselbständigen sich auch irgendwann. Plötzlich sind ganz neue Namen aus dem Kreis der Bewerber im Umlauf, die man gerne im Rathaus sähe. Eine Frau wäre nicht schlecht, womöglich Juristin. Parteilos? Womöglich nicht FDP-nah? 
Das wird die Zeit zeigen. Die wird auch mit sich bringen, wie wir aus diesem ganzen Pandemie-Mist rauskommen. Jetzt funktioniert die Impfterminvergabe, jetzt scheint genug Impfstoff am Start zu sein – und was passiert? Die Brandenburger werden impfmüde! Regelmäßig werden Termine nicht wahrgenommen, bleiben Impfdosen übrig. DRK-Chef Andreas Griebel kämpft wie ein Berserker darum, dass das Impfzentrum weiter ausgelastet wird und lädt auch Kurzentschlossene ohne Termin ein. Ebenso engagiert kämpft auch das Städtische Klinikum, das Mittwoch allein 400 Spritzen verabreichte. „Wir müssen impfen, wenn wir den Corona-Mist loswerden wollen“, sagt Klinikchefin Gabriele Wolter. Recht hat die Frau! 
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende. Und schreiben Sie mir, wenn wir unsere MAZ-Havelpost besser machen können. Gibt es Themen, die wir in den Newsletter aufnehmen sollen? Über ihr Feedback per Mail unter Benno.Rougk@MAZ-online.de würde ich mich freuen.  
Ihr Benno Rougk 
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Leute Leute...

Es gibt sie, die kleinen Geschichten, die es normalerweise nicht in die Berichterstattung der MAZ schaffen. Hier schreiben wir sie dennoch auf, weil sie von den Menschen handeln, die in Brandenburg an der Havel und drumherum leben.
Die freiberufliche Illustratorin und Mediengestalterin Elisa Bergemann ist Dozentin an der Volkshochschule Brandenburg und modelliert mit ihren Kursteilnehmerinnen Wale.
Die freiberufliche Illustratorin und Mediengestalterin Elisa Bergemann ist Dozentin an der Volkshochschule Brandenburg und modelliert mit ihren Kursteilnehmerinnen Wale.
Ein Blick in das Programm der Volkshochschule Brandenburg an der Havel lohnt sich immer, wie das aktuelle Angebot der freiberuflichen Illustratorin und Mediengestalterin Elisa Bergemann ​beweist. Sie will mit ihren Kursteilnehmerinnen an zwei Samstagen im November nichts weniger als eine eigene Wal-Skulptur bauen. Allerdings nicht ganz in Lebensgröße, sondern eher im handlichen Format, knapp einen halben Meter lang und 20 Zentimeter breit. Am Kursende wird niemand mehr ein Daheim ohne Wal haben, denn jeder nimmt sein Exemplar mit nach Hause. jl
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Das ist diese Woche wichtig

Ein Schatz zieht um: Wie die wertvolle Wredow-Sammlung geschützt werden soll
Neun Jahre danach: Vor Gericht wegen Vergewaltigung einer 15-Jährigen
Scheller macht ernst und führt die Suche nach Finanz-Beigeordnetem fort
Das rasanteste Hybrid-Getriebe von ZF Brandenburg/Havel geht 2023 in Serie
Klinikum Brandenburg/Havel: Bessere Hilfe für alte Menschen nach Sturz und Beinbruch
Das ist im Umland los

So treu wie ihr Name: Ketzürer Eheleute feiern Gnadenhochzeit
Gerste geht so, Roggen mau: Krahner ziehen ins Getreide
Preisverdächtig: Weidemilch aus Netzen für die Auszeichnung Ceres-Award nominiert
Müllabfuhr: Braune Biotonne immer beliebter in Potsdam-Mittelmark     
Wohin am Wochenende?

Sonderschau erinnert an die erste Eisenbahnfahrt vor 175 Jahren
Konzert in Roskow: Ohrwürmer aus 100 Jahren Unterhaltungsmusik
Bilderrätsel

Wo - und was - ist das? (Foto: Hesse)
Wo - und was - ist das? (Foto: Hesse)
Eine regelmäßige Rubrik in der Havelpost ist das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 12. Juli, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 16. Juli in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
Die Lösung des Rätsels aus der vergangenen Woche lautet:  Stadtverwaltung am Nicolaiplatz oder in der Neuendorfer Straße. Aus den Einsendungen haben wir Anett Heincke aus Brandenburg als Gewinner ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan Boden an seinem Schreibtisch. (Foto: privat)
Stephan Boden an seinem Schreibtisch. (Foto: privat)
Wie ist das Leben in Brandenburg an der Havel? Wir konnten den in Brandenburg an der Havel lebenden Autor Stephan Boden für eine wöchentliche Kolumne gewinnen, in der er seine Erlebnisse und Beobachtungen aus der Stadt - und darüber hinaus - humorvoll und pointiert schildert. Aktuell treibt ihn um: Wie Jack aus Hamburg zum Günther aus Brandenburg wurde. Hier können Sie die aktuelle Folge von “Bodens Woche” nachlesen.
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Der Blick in die Heimatgeschichte

Kennste den schon? Witze und Anekdoten aus Brandenburg und Umgebung
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