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So'n Müll ++ Radler zuerst ++ Glühwein zum Linienstart

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Zuerst ein Nachtrag: In der vorige Ausgabe zählte ich alle möglichen kommenden Brückenersatzneubauten auf. Ich ahnte, dass die Liste nicht vollzählig ist und bat die Leserinnen und Leser vorsorglich, Fehlendes nachzutragen. Martin Senftleben hat es getan. Ich Schlumi hatte tatsächlich die Planebrücke vergessen, ausgerechnet dieses verkommene Bauwerk samt seiner bescheuerten Bahn-Auto-Fahrrad-Kreuzung. Danke Martin.
Und danke an Gaby Plauschinat. Keine Ahnung, wo sie lebt, aber es muss weit weg sein von Brandenburg an der Havel. Sie freut sich jede Woche auf die neue Havelpost: “Ich liebe alle Berichte über meine Heimatstadt, die ich 1976 verlassen habe”, schrieb sie in dieser Woche in einer Mail. Danke Gaby, dass Sie uns daran erinnern, wie wichtig die MAZ als Info-Brücke für die vielen, vielen Brandenburger in der fernen Fremde ist.
In die Ferne geht es im kommenden Jahr für einige Kinder und Jugendliche, deren Eltern nicht genügend Klimper im Beutel haben. Die Brandenburger Betonwerke in der August-Bebel-Straße spendieren Jahr für Jahr 3000 Euro für soziale Zwecke. Empfänger ist das Kiju in Hohenstücken. Und das organisiert schöne Tage an der Ostsee.
Wenn die scheuen Tiere zum Beispiel an die Johanniskirche zurückkehren, sind es nicht sie allein, die diese beliebte Flaniergegend aufwerten. Junge Schrottfischer haben jetzt die Wasserkante am Salzhof auf ihre Art entmüllt. An ihren Angeln baumeln Magnete, und zwar ziemlich kräftige. Es ist unglaublich, was die Jungs aus dem Wasser gefischt haben. Wenn Sie das jetzt gelesen haben, treten Sie bitte an ein Fenster, öffnen es, holen tief Luft und rufen einmal herzhaft “Dankeschön” in den Tag hinein. Das tut Ihnen gut und vielleicht hören es Cisco, Justin und Paul, so heißen die Zwölfjährigen, ja auch. Schön wär’s.
Auch die Stadtverwaltung hat in dieser Woche ihren Beitrag geleistet, den Salzhof sauberer zu halten, einen gewissermaßen passiven. Drei neue Mülleimer glänzen dort im Angesicht der aufgehenden Sonne. Zitat Website der Stadt: “Die Verwaltung hofft, dass die Papierkörbe intensiv genutzt werden, vor allem auch am Wochenende und in den Abendstunden und keine Abfälle mehr auf der Fläche und den Treppenstufen liegen und sich insgesamt damit das Erscheinungsbild des Salzhofufers verbessert.”
Tadaaa: einer der drei neuen Mülleimer (Foto: Stadtverwaltung)
Tadaaa: einer der drei neuen Mülleimer (Foto: Stadtverwaltung)
Erste Nachfrage eines Facebook-Nutzers: “Werden die genau so selten geleert wie die anderen?” Das nächste Wochenende kommt bestimmt.
Genießen Sie den vierten Advent, die guten Plätzchen und ein Heißgetränk - ob Sie nun in Brandenburg an der Havel, Brandenburg an der Iller oder in Brandenburg am Ohio sind.
Ihr Heiko Hesse
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen zu unserer Havelpost? Dann schreiben Sie mir unter heiko.hesse@maz-online.de.
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Leute Leute...

Nancy Petsch (Foto: Großmann)
Nancy Petsch (Foto: Großmann)
Manchmal stellen sich Missgeschicke im Nachhinein als Segen heraus. So erzählt Nancy Petsch, die Brandenburger „Kleiderursel“, dass sie am Montagnachmittag in ihrem neuen Laden in der Jacobstraße 9 ihr Mobiltelefon vergessen hatte. Als sie es bemerkte, wollte sie nicht noch einmal zurück. „Einen solch ruhigen Abend hatte ich schon Monate nicht mehr. Das war die pure Erholung.“ Das Telefon war am Morgen noch da, wo sie es liegengelassen hatte. Und die aufgelaufenen Probleme ließen sich auch noch klären.
Jörg Vogler (Foto: Steiner)
Jörg Vogler (Foto: Steiner)
Noch macht Verkehrsbetriebe-Chef Jörg Vogler ein Geheimnis daraus, aber der neue Stadtteilbus wird den Menschen in Kirchmöser und Plaue am 30. Dezember ab 14 Uhr am Obelisk vorgestellt. Schließlich nimmt er vier Tage später – am 3. Januar – schon seinen regulären Linienbetrieb auf. Doch nur am 30. Dezember gibt’s Glühwein. Da wird einem doch warm ums Herz.
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Das ist diese Woche wichtig

Michael Müller und die erste Fahrradstraße (Foto: Wirsing)
Michael Müller und die erste Fahrradstraße (Foto: Wirsing)
Ein einfacher Verwaltungsakt und - schwupps - hat Brandenburg den nächsten Kulturkampf an der Backe. Bürgermeister Michael Müller erklärte die Franz-Ziegler-Straße zur Fahrradstraße, der ersten ihrer Art - den Fritze-Bollmann-Weg mal asugeklammert. Kraftfahrzeuge (auch E-Autos) dürfen dort nur noch lang, wenn ihre Halterinnen oder Fahrer dort wohnen. In den sozialen Netzwerken trifft diese Nachricht so manchen wie der Zahnarzt den unbetäubten Nerv. Sie jaulen laut auf, wettern gegen diese doofen Radfahrer, die mutmaßlich missratene Verkehrspolitik und dass sie mit ihren Autos überhaupt nirgendwo mehr durchkommen. Nun ja.
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Das ist im Umland los

Hüseyin Evelek (Foto: Gaffron)
Hüseyin Evelek (Foto: Gaffron)
In diesen Tagen haben manche Leute in Bad Belzig schlaflose Nächte. Wenn nicht, darf man sich wundern. Seit dem Knall-auf-Fall-Abgang von Stadtwerke-Geschäftsführer Hüseyin Evelek kommt eine unheilvolle Meldung nach der anderen aus dem Bad Belziger Rathaus. Aktuell ist von einem Finanzloch von 18 (in Worten achtzehn) Millionen Euro die Rede. Aber das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. Bleiben Sie dran, schlafen können Sie später immer noch.
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Wohin am Wochenende?

Die Gotthardtkirche ist der Ort eines schönen Konzerts. (Foto: von Plato)
Die Gotthardtkirche ist der Ort eines schönen Konzerts. (Foto: von Plato)
Sara Pieper und Katharina Burges singen am 19. Dezember Weihnachtslieder in der Gotthardtkirche. Am Piano begleitet Zoya Kretschmann das Duo. Zu hören sind unter anderem Werke von Mozart, Schumann und Pergolesi. Mehr lesen Sie hier.
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Bilderrätsel

Wo in Brandenburg an der Havel ist das? (Foto: Hesse)
Wo in Brandenburg an der Havel ist das? (Foto: Hesse)
Immer in der Havelpost steckt das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 20. Dezember, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 24. Dezember in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
In der vergangenen Woche suchten wir den Kaiserslautern-Stein in der Plauer Straße. Aus den Einsendungen haben wir Anett Heincke aus Brandenburg an der Havel als Gewinner ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Brandenburg und sein Altglas. (Foto: Boden)
Brandenburg und sein Altglas. (Foto: Boden)
Für die meisten Passanten ist das der Anblick überquelender Altglascontainer nur ärgerlich, weil die Altglas-Loswerdenwollenden zu faul sind, zum nächsten Container zu gehen und dort ihr Zeug reinzustopfen. Für Stephan Boden ist dieser Anblick mehr und sogar ein Zeichen der Hoffnung. Der MAZ-Kolumnist schaut sich die gläsernen Behältnisse genau an und liest daran ab, welchen bedeutenden Unterschied es zwischen BRB und Berlin gibt.
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Der Blick in die Heimatgeschichte

Baden und Kaffee trinken am Buhnenhaus. (Foto: Hesse)
Baden und Kaffee trinken am Buhnenhaus. (Foto: Hesse)
Was hat sich geändert? Vor 100 Jahren war das Buhnenhaus auch ein Freibad. Heute radeln die Leute ein paar Meter weiter und steigen im Breitlingsee ins erfrischende Wasser. Geblieben ist, dass man im Buhnenhaus lecker speisen kann. Reiner Heublein hat die Geschichte dieses beliebten Ausflugslokals aufgeschrieben. Im Artikel stecken auch viele alte Fotos.
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