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SPD geht pikantes Bündnis ein + + Überall Bauarbeiten + + Stadtmuseum wieder offen

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Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
Sie sind wieder dabei beim Newsletter Ihrer Märkischen Allgemeinen am Freitag. Und Corona zum Trotz rufen wir jetzt gemeinsam: Hoch die Hände, Wochenende!
Es ist jetzt gekommen, wie erwartet: Brandenburgs Sozialdemokraten gehen jetzt haargenau denselben Weg wie vor acht Jahren die Linken. Sie lassen sich als Mehrheitsbeschaffer anheuern und bekommen dafür einen Beigeordnetenposten. Allerdings war knapp die Hälfte der Genossen dagegen, was dafür spricht, dass auf SPD-Chef Daniel Keip eine ziemlich schwere Zeit zukommt. Woher sein Optimismus rührt, es erginge ihm besser als dem jetzt scheidenden Wolfgang Erlebach und den Linken, weiß der Fuchs. Das wissen die Linken im Übrigen auch nicht. Allerdings ist der Posten gut bezahlt. Schmerzensgeld, sozusagen.
Ziemlich schmerzend oder besser nervend ist das, was derzeit denen blüht, die den Zentrumsring Richtung Görden, Plaue oder Kirchmöser überwinden müssen. Der Landesbetrieb Straßenwesen kämpft sich in der Spittastraße ab. Das schaffen die nie, hieß es von mit dem Verfahren betrauten Experten, als der Landesbetrieb die kurze Bauzeit von zwei Wochen für die Mammutaufgabe vorgestellt hatte. Stimmt. Schaffen die nicht. Angeblich, weil man (oh Wunder) auf eine fette Druckleitung gestoßen war, die die Brawag da versteckt haben soll. Das sollte mal eben knapp zwei weitere Wochen Verzögerung rechtfertigen. Was aus Brawag-Chef Gunter Haase schon mal eben ein HB-Männchen machte, das in die Luft ging. Denn natürlich hatten seine Leute die Druckleitung zuvor angezeigt. Und die Umverlegung der Leitung war dann auch nach vier Stunden vorbei. Verzögern wird sich der Straßenneubau dennoch. Schau an!
Müssen wir noch über Corona reden? Wahrscheinlich ja. Weil ja dieses Mist-Virus gefühlt den ganzen Kosmos einnimmt und jede Planung verhagelt. Man stelle sich vor: Du sollst morgen geimpft werden. Und du hast schon gehört, am Impfzentrum läuft es auch mal schief. Doch du bist optimistisch. Und dann kommt die Meldung: Dein Impfstoff soll Mist sein. Da bekommt man doch einen dicken Hals! Impfstoff weg, Termin weg, Impfzentrum fast dicht. Wem in der Politik soll man denn da noch vertrauen?
Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Newsletter-Lektüre und ich wette: ein bisschen erhöhter Puls gehört dazu. Die nächste Ausgabe der Havelpost haben Sie am kommenden Freitag in Ihrem Mailfach.
Herzliche Grüße
Ihr
Benno Rougk
Redaktionsleiter
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Leute Leute...

Es gibt sie, die kleinen Geschichten, die es normalerweise nicht in die Berichterstattung der MAZ schaffen. Hier schreiben wir sie dennoch auf, weil sie von den Menschen handeln, die in Brandenburg an der Havel leben.
Peter Reck (Foto: Böhme)
Peter Reck (Foto: Böhme)
Das nennt man mal einen schnellen Erfolg: In der Vorwoche berichteten wir an dieser Stelle, dass der städtische Straßen- und Brückenexperte Peter Reck mit einem völlig veralteten Diensthandy unterwegs ist, einer tragbaren Telefonzelle sozusagen. „Ich habe in wenigen Tagen ganz viele Angebote von Menschen bekommen, die mir ein iPhone überlassen wollten. Auch mein Arbeitgeber hat sich nun gemeldet, selbstverständlich bekomme ich nun ein Smartphone als Dienstgerät“, berichtet der Fachgruppenleiter.
Julia Schnitzer (Foto: THB)
Julia Schnitzer (Foto: THB)
So etwas gibt es inzwischen also auch. Julia Schnitzer hat vor einem Jahr ihre Stelle als Professorin an der TH Brandenburg angetreten. Bis heute ist die gebürtige Wienerin den anderen Professorinnen und Professoren noch nicht leibhaftig begegnet. Denn ihr erster Arbeitstag war zugleich der erste Tag des Lockdowns. „Im Grunde holte ich auf dem Campus meine Schlüssel ab und musste direkt wieder gehen“, erzählt die auf Interaktionsdesign und damit auf die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine spezialisierte Wissenschaftlerin. Die nun nicht mehr ganz neue THB-Professorin arbeitet im Homeoffice und hat ihre Kolleginnen und Kollegen im Fachbereich Informatik und Medien inzwischen coronagerecht kennengelernt. Nach und nach bei verschiedenen Online-Treffen. Vermutlich kein Problem für eine Frau, die von Berufs wegen zwischen Mensch und Maschine unterwegs ist.
Werner Jumpertz (Foto: Böhme)
Werner Jumpertz (Foto: Böhme)
Nach neun Jahren an der Spitze des Stadtsportbundes wird sich Werner Jumpertz am 19. Mai auf der Mitgliederversammlung vom Amt des Vorsitzenden zurückziehen und die Führungsverantwortung abgeben. Seit über fünf Jahren ist der 71-Jährige bereits im beruflichen Ruhestand. Im Juni 2019 wurde er nochmals als Stadtverordneter gewählt und will sich daher künftig auf wenige Ehrenämter konzentrieren. Förmlich wird er auf der Mitgliederversammlung nach dem Tagesordnungspunkt neun seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender erklären. Als Nachfolger für den Vorsitz bis zum nächsten Stadtsporttag im kommenden Jahr besteht im gesamten Vorstand Einvernehmen, den aktuell ersten Stellvertreter Gerhard Wartenberg vorzuschlagen.
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Wohin am Wochenende?

Das Brandenburger Stadtmuseum (Foto: Böhme)
Das Brandenburger Stadtmuseum (Foto: Böhme)
Die Mitarbeiter des Brandenburger Stadtmuseums freuen sich über die Lockerungen für Kultureinrichtungen, denn sie betreffen auch ihr Haus. Das Museum im Frey-Haus in der Ritterstraße 96 ist wieder für Besucher geöffnet, allerdings im März zunächst nur von Freitag bis Sonntag. Die aktuelle Sonderausstellung „1945 – Krieg und Frieden in Brandenburg an der Havel“ wird in dem Zuge bis Ende Mai verlängert. „Wir hoffen auch, dass wir Veranstaltungen wie Führungen durch die Ausstellungen, thematische Stadtführungen und besonders die für Anfang November geplante musikalische Lesung ’Von der Liebe und dem Krieg’ von Karen Schneeweiß-Voigt und Katharina Burges nachholen können“, teilt Museumsleiterin Anja Grothe mit.
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Das ist diese Woche in der Stadt wichtig

Asklepios-Klinikum richtet sich auf Kurzarbeit ein
Brückensprengung: Jetzt steht der genaue Termin fest
E-Autos erleben auch in Brandenburg einen Boom
In Brandenburg an der Havel verunglücken viermal mehr Radfahrer als Fußgänger
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Das ist diese Woche im Umland wichtig

Der Abschlepper: Paul Brameier ist ein Mann für schwere Fälle
Corona: Wo man sich in Potsdam-Mittelmark gratis testen lassen kann 
Bad Belzig zieht zur Klärung des Verwaltungssitzes vor Gericht
Was kommt nach Glyphosat? Ziesars Landwirtschaft erlebt eine Gratwanderung
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Bilderrätsel

Wo - und was - ist das? (Foto: Hesse)
Wo - und was - ist das? (Foto: Hesse)
Eine regelmäßige Rubrik in der Havelpost ist das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 22. März, um 12 Uhr per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 26. März in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
Die Lösung des Rätsels aus der vergangenen Woche lautet: Das Bild zeigt die Kita an der Ecke Magdeburger Straße/Fouquéstraße in Brandenburg an der Havel. Aus den Einsendungen haben wir Katja Mathes aus Brandenburg als Gewinnerin ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan Boden beim Schreiben seiner MAZ-Kolumne. (Foto: privat)
Stephan Boden beim Schreiben seiner MAZ-Kolumne. (Foto: privat)
Wie ist das Leben in Brandenburg an der Havel mit Corona und den damit einhergehenden Einschränkungen des Lebens? Wir konnten den in Brandenburg an der Havel lebenden Autor Stephan Boden für eine wöchentliche Kolumne gewinnen, in der er seine Erlebnisse und Beobachtungen aus der Stadt - und darüber hinaus - humorvoll und pointiert schildert. Aktuell treibt ihn um: Wenn alle sich an die geltenden Regeln halten würden, hätten wir die Pandemie längst im Griff. Hier können Sie die aktuelle Folge von “Bodens Woche” nachlesen.
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Kennen Sie schon "mazubi digital"?

Die E-Beilage des neuen MAZ-Ausbildungsmarkts “mazubi digital” ist da! Damit können Schülerinnen und Schüler den passenden Ausbildungsplatz in Brandenburg und Berlin finden. Wir bringen Unternehmen und Auszubildende aus der Region zusammen. Antworten gibt es zu Fragen rund um die Bewerbung – einfach öffnen und die Zukunft planen!
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