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Süßes oder Saures ++ Weltmeister aus der Havelstadt ++ Aktionstag der Museen

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren Freitags-MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Na, schon Süßkram eingekauft? Am Sonntag kommen wieder die kleinen Hexen, Monster und Würger, singen, krächzen, rufen oder flüstern “Süßes oder Saures” und halten die Hand oder gleich den Beutel auf. In der Regel sind die Bettelkinder hübsch-hässlich zurecht gemacht. Wenn einem dasselbe Kostüm mehrmals am 31. Oktober vor der Haustür begegnet, haben die Discounter und Günstigklamottenläden alles richtig gemacht.
Beten Sie, dass die Eltern ihre Mädels und Buben auf konventionelle Weise gruselig gestalten. Es geht nämlich auch richtig heftig. Wenn Sie die Tür öffnen und Freddy Krüger oder Leatherface aus dem “Texas Chainsaw Massacre” nach einem Lolli fragen, möchten Sie bestimmt auf der Stelle sterben. Das geht nicht, sagen Sie? Denkste Pustekuchen, Florian Linckus aus Brandenburg stellt eben solche Masken her. Wer angesichts solcher Kunstvisagen lustig bleibt, ist ein verdammt harter Brocken.
Es sind allerdings auch Bettelbuben unterwegs, die freundlich lächeln und höflich auftreten - in ihren Herzen aber wohnt das Böse. Der Regionalverband Brandenburg-Nordwest von der Johanniter-Unfall-Hilfe warnt vor zweibeinigen Mistkäfern, die in Johanniter-Kleidung Spenden an Haustüren ergaunern. Geben Sie ihnen Saures.
Der wahre Horror kommt übrigens nicht in der Nacht vor Allerheiligen (31. Oktober zum 1. November). Er kommt drei Wochen später und bleibt ewig - so wird vielen Autofahrern jedenfalls scheinen. Die Stadt macht die Neustädtische Fischerstraße dicht und baut sie aus. Das Holperpflaster zwischen dem Neustädtischen Markt und der Augustastraße kommt raus, glatter Asphalt hinein. Und das wird dauuuuuuuuuern.
Nach dieser sauren Nachricht brauchen Sie was Süßes: ein Klo zum Beispiel. Keine Sorge, es riecht nicht, denn es steht einfach nur so rum und ist mit Blumen bepflanzt. Am Johannisburger Anger, direkt am Gördenwald, ist das seltsame Kunstwerk jetzt aufgetaucht. Die Frage, ob das Kunst ist oder weg kann, haben die Müllmänner mittlerweile beantwortet - und die Installation stehen gelassen.
Nicht stehen lassen wollen wir Sie unwissend: Hinter dem Begriff “Halloween” steckt der Abend vor Allerheiligen, auf englisch “All Hallows Evening”. In Irland soll Trunkenbold Jack der Legende nach die bösen Geister verscheucht haben, indem er eine Rübe zur Laterne machte und die Nacht erhellte. Aus der Rübe wurde in den USA der Kürbis. Man kann aber auch mal über die guten Geister ins Licht, die Heiligen der Katholischen Kirche. Mit Kerzen will die St. Bonifatiuskirche in Bad Belzig jetzt die schönen Glasfenster voller Heiligenbilder illuminieren. Da lässt sich garantiert kein Teufel blicken.
Süßes oder Saures? Suchen Sie es sich aus, es ist genug für alle da, und für die Klingelkinder am Sonntag bestimmt auch. Viel Vergnügen.
Ihr Heiko Hesse
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Leute Leute...

Es gibt sie, die kleinen Geschichten, die es normalerweise nicht in die Berichterstattung der MAZ schaffen. Hier schreiben wir sie dennoch auf, weil sie von den Menschen handeln, die in Brandenburg an der Havel und drumherum leben.
Frank Fechner (Foto: Wirsing)
Frank Fechner (Foto: Wirsing)
Ärgerlich, wenn einem der Bus oder die Straßenbahn vor der Nase wegfährt. Doch das ist nicht böser Wille, schon gar nicht wenn es am Neustädtischen Markt passiert, begründet Frank Fechner von der Leitstelle der Verkehrsbetriebe, der ab und zu selbst noch ein VBBr-Fahrzeug steuert. „Wenn wir aus Richtung Sankt-Annen-Straße über den Neustädtischen Markt fahren, gibt es nur einmal ein Freie-Fahrt-Signal, dann muss der Fahrer los. Ansonsten muss er aussteigen, das Signal mit dem Schlüssel manuell aktivieren und dann mindestens vier Minuten warten, bevor er erneut losfahren kann.“ Vier Minuten sind eine Welt im Nahverkehr, da kann schon mal der ganze Fahrplan durcheinander geraten.
Heidi Spindler (Foto: Bürstenbinder)
Heidi Spindler (Foto: Bürstenbinder)
Länger als geplant bleibt Heidi Spindler mit ihrem Zirkus Aramannt auf dem Festplatz in Jeserig (Groß Kreutz/Havel). Sturmtief „Ignatz“ hatte den Artisten vergangene Woche beim Zeltaufbau einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gab nur zwei von drei geplanten Vorstellungen. „Ein so kurzer Wechsel nach dem ganzen Aufwand würde sich nicht lohnen. Deshalb bleiben wir ein Wochenende länger in Jeserig“, sagte die Zirkus-Chefin. Wer den Schimmel als Einhorn und die Gänse-Nummer nicht nicht gesehen hat: Vorstellungen gibt es am Freitag und Sonnabend um 16 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr.
Ulrich Wendt (Foto: Lauterbach)
Ulrich Wendt (Foto: Lauterbach)
Der dienstälteste psychiatrische Gutachter der Brandenburger Justiz zieht sich nach fast 50 Jahren zurück. Ulrich Wendt (75) aus Brandenburg an der Havel hat in dieser Woche sein letztes Gutachten vor dem Landgericht Potsdam abgegeben. Der promovierte Neurologe und Psychiater hat seit 1972 etwa 400 Straftäter für verschiedene Gerichte im Land untersucht und begutachtet, auch in den vergangenen zehn Jahren, nachdem der frühere Chefarzt der Landesklinik auf dem Görden in den Ruhestand gewechselt war. „In meinem Alter sollte man die Notbremse ziehen“, sagt der gebürtige Leipziger mit einem Anflug von Selbstironie. Die Gutachtertätigkeit habe ihm Spaß gemacht, sie habe „eine Abwechslung vom klinischen Alltag“ geboten. Im endgültigen Ruhestand widmet sich der Facharzt nun noch mehr seiner Familie und seinem Boot.
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Das ist diese Woche in der Stadt wichtig

Anett und Clemens Kießig (Foto: Großmann)
Anett und Clemens Kießig (Foto: Großmann)
Dankeschön, Anett und Clemens Kießig. Das Ehepaar hat den alten Städtebahn-Bahnhof Görden nicht nur vor dem Verfall bewahrt. Die beiden Brandenburger beleben das historische Bauwerk auch. Und zeigen, dass es das historisch wertvolle Brandenburg nicht nur in der Innenstadt zu finden.
Andreas Friedel ist Weltmeister im Bankdrücken
Wer könnten die neuen Beigeordneten im Rathaus sein?
Betriebsrat von Asklepios: „Das Personal ist ausgelutscht“
An der THB entsteht eine Software fürs Bikefitting
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Das ist im Umland los

 Gästehaus der Stiftung "Der Kinderfreund" in Reckahn (Foto: Bürstenbinder)
Gästehaus der Stiftung "Der Kinderfreund" in Reckahn (Foto: Bürstenbinder)
Wandern, baden und Kultur genießen: In Kloster Lehnin können Besucher viel unternehmen. Doch der Tourismus in der Region hat noch Potenzial, denn es gibt wenig Betten, dafür viel Kultur. Ein neues Konzept blickt in die Zukunft.
Neun Jahre danach: Lehniner vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen
Reha-Klinik in Bad Belzig: Erste Bewerbungen schon eingegangen 
Neue Kindertagespflege: In Jeserig startet das Haus der kleinen Wunder
Schnelles Internet: Deutsche Glasfaser macht Tempo im Amt Ziesar
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Wohin am Wochenende?

Brandenburgs Industriemuseum (Foto: Böhme)
Brandenburgs Industriemuseum (Foto: Böhme)
Der Tag “Feuer und Flamme für unsere Museen” steht am Samstag wieder an. Unter anderem in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland und in der Stadt Brandenburg beteiligen sich viele Häuser an dem Aktionstag. Im Stadtmuseum darf man Hand anlegen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich eine Stadt nach ihrem Geschmack zu bauen.
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Bilderrätsel

Wo ist das? (Foto: Hesse)
Wo ist das? (Foto: Hesse)
Eine regelmäßige Rubrik in der Havelpost ist das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 1. November, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 5. November in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
In der vergangenen Woche suchten wir den Karl-Marx-Stein in der Karl-Marx-Straße. Aus den Einsendungen haben wir Tamara Schreyer aus Brandenburg als Gewinnerin ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
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Stephan Bodens Woche

Stephan und Günther Boden (Foto: privat)
Stephan und Günther Boden (Foto: privat)
Fußballprofi Joshua Kimmich gilt - in Fußballer-Kreisen - als kluger Mann, vor allem, weil er ein gutes Abi gemacht hat. “Nun muss ein Abitur nicht unbedingt was mit Klugheit zu tun haben, aber einigen wir uns darauf, dass er eine der helleren unter vielen sonst nur leicht glimmenden Kerzen auf der Fußballer-Torte ist”, schreibt Stephan Boden diese Woche in seiner Kolumne. Sein Thema ist der Umstand, dass Kimmich nicht geimpft ist und das vorerst auch nicht vor hat.
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Die Heimat mal von oben genießen

Die Friedenswarte (Foto: Schöbel)
Die Friedenswarte (Foto: Schöbel)
Warum es in Brandenburg an der Havel so herrlich ist? Weil es keine Perspektive gibt, aus der die Stadt und ihr Drumherum nicht schön wäre. Gloobta nich? Marcus Schöbel ist für uns in die Luft gegangen, also hat seine Drohne steigen lassen und viele Bilder geschossen. Wer nun an die üblichen Postkartenmotive denkt, sei gewarnt. Schöbel hat Ecken der Stadt in den Blick genommen, die die meisten Brandenburger so noch nie gesehen haben.
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