Weihnachtsmarkt zu ++ OB für Impfpflicht ++ Wolf in Tieckow

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schön, dass Sie unsere Mail geöffnet haben und sich auf Ihren MAZ-Newsletter freuen. Die Havelpost steckt wieder einmal voller Namen, Nachrichten und Tipps aus Brandenburg an der Havel und Umgebung.
Und einem Wechselbad der Gefühle, denn aufgrund der Corona-Explosion macht Deutschland gerade wieder den Laden zu, manche Länder mehr, manche Länder weniger. Berlin lässt die Weihnachtsmärkte mit 2G-Regeln munter laufen, das Land Brandenburg sagt ab. Ich wollte am kommenden Sonntag nach langer Zeit mal wieder in Lehnin vorbeischauen, beim Adventsmarkt auf dem Klostergelände, mit alten Bekannten und Freunden plauschen. Doch Pustekuchen.
In Brandenburg an der Havel ist der Weihnachtsmarkt zwischen Molken- und Neustädtischem Markt eine ganz andere Größe als der kleine, feine und nur eintägige Markt in Lehnin. Während Lehnin “Tschüss” bis 2022 sagt, versucht man in Brandenburg wenigstens ein bisschen zu bewahren. Dazu gehört die Kunsteisfläche, die besonders bei Familien mit Kindern immer sehr beliebt war. Für den Glühwein to go werden schon die Läden sorgen. Und ein bisschen Budenzauber soll es auch geben.
Für den zauberhaften Wintermarkt, der am folgenden Wochenende im Slawendorf seine Pforten öffnen sollte, wird es solch eine Besser-als-nüscht-Variante leider nicht geben. Da wollten Gretje ut Burhave und ich eigentlich wieder als Märchen-Erzählerinnen und Geschichtenspieler unterwegs und - statt Gage - Geld für die MAZ-Sterntaler-Aktion sammeln. Seien Sie bitte so gut und spenden Sie auch so. Die Märchen und Geschichten reichen wir im Slawendorf nach - versprochen.
Schluss mit lustig ist für einige Zeit auch mit dem Studentenkeller IQ. Eigentlich hatte sich Betreiber Klaus Dölle darauf gefreut, wieder ordentlich loszulegen. Doch nach zwei Partys schließt der IQ-Studentenkeller erneut. Dölle sieht wegen der Corona-Lage keine andere Chance und kritisiert das 2G-Modell.
Während Dölle auf sich gestellt ist, hat das Brandenburger Theater immer noch mehrere Millionen Euro aus Steuermitteln im Rücken. Kämpfen Dölle und andere Veranstalter mit der Pandemie und den Regeln, zerlegt sich das Theater in hübscher Regelmäßigkeit selbst. Nun haut der eigentlich geplante Chefdirigent Olivier Tardy in den Sack. Ohne in diesem konkreten Fall eine/einen Schuldige/Schuldigen zu benennen: Mein Vorschlag ist, eine sozialpädagogisch versierte und engelsgeduldige Person an die Spitze zu setzen, die mit den Leuten arbeitet, Verzagten Mut macht und Übermütige in die Reihe zurückpfeift. Hier ist zuerst jemand gefordert, die/der Ruhe in den Laden bringt. Erst dann sollten wir über Inhalte und Programme reden.
Genießen Sie trotz aller Widrigkeiten das Wochenende, vielleicht nutzen Sie die Impf-Gelegenheit an der Regattastrecke oder schlürfen ein aromatisches Heißgetränk. Oder besinnen sich auf das, was Sonntag beginnt: die Adventszeit. Bleiben Sie gesund.
Ihr Heiko Hesse
Haben Sie Fragen, Wünsche, Anregungen zu unserer Havelpost? Dann schreiben Sie mir unter heiko.hesse@maz-online.de.
Leute, Leute...

Sonja Eichwede hängt immer noch in Schmerzke rum. (Foto: privat)
Sonja Eichwede hängt immer noch in Schmerzke rum. (Foto: privat)
Die Bundestagswahl liegt nun zwei Monate zurück. Doch im Brandenburger Ortsteil Schmerzke kämpft die SPD-Kandidatin nach wie vor um jede Stimme, wie das Plakat deutlich macht, das noch immer in der Dorfstraße hängt. Vielleicht sollte Sonja Eichwede und ihrer SPD einmal jemand verraten, dass sie die Wahl auch in Schmerzke gewonnen hat und ihr niemand mehr das Direktmandat streitig machen kann.
Oliver Schwierz (Foto: Großmann)
Oliver Schwierz (Foto: Großmann)
Als Hausmeister ist Oliver Schwierz die gute Seele an der Grundschule Pritzerbe. Die Kinder nennen ihn nur „Olli“ und wissen, dass er für sie da ist. Jeden Morgen schaut er mit den Schülerlotsen, ob die Erst- bis Sechstklässler sicher zur Schule kommen. „Ich bin jetzt das vierte Jahr hier. Die Lage bessert sich nur langsam. Es ist brenzlig, wenn Busse hier stehen, die Kinder rüber wollen und am Morgen fast jeder drängelt“. Er passt gern auf und hofft auf mehr Rücksichtnahme und Geduld, für einen entspannten Start in den Tag.
Das ist diese Woche wichtig

Anstehen vor dem Weihnachsmarkt (Foto: Rißling)
Anstehen vor dem Weihnachsmarkt (Foto: Rißling)
Das Bild der Woche geht - tadaaaa - an den Brandenburger Weihnachtsmarkt und die Warteschlangen vor den beiden Eingängen. Am Dienstag, als der Markt nach nur zwei Tagen wieder schließen musste, standen die Leute die Hauptstraße runter und um den Neustädtischen Markt herum.
Brandenburgs Oberbürgermeister Scheller begrüßt eine mögliche Impfpflicht
Große Verwirrung um Präsenzpflicht an Brandenburger Schulen
Hängepartie um die Schulkrankenschwestern in Brandenburg an der Havel
Das ist im Umland los

Schülerlotsen in Pritzerbe (Foto: Großmann)
Schülerlotsen in Pritzerbe (Foto: Großmann)
Ein Projekt mit doppeltem Nutzen: In Pritzerbe sorgen Schülerlotsen dafür, dass ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sicher über die Straße zur Schule kommen. Vor der Grundschule sind Raser und Elterntaxis ein Problem.
Wölfe an der Havel: Damtier in Tieckower Gatter gerissen
Buddhisten-Bäcker bei Brandenburg an der Havel: Das Kuchenwunder von Päwesin
Mitten in der Natur: In Ziesar stapelt sich der Müll hinter der Kläranlage
Wohin am Wochenende?

Fred Litwinski (Foto: jast)
Fred Litwinski (Foto: jast)
Etwas Besinnliches gefällig? Der Brandenburger Kirchenmusikdirektor Fred Litwinski spielt am Sonntag auf der Orgel in Buckau. Auch in diesem Ort, der übrigens urkundlich etwas älter als Brandenburg an der Havel ist, steht in der Kirche eine “Königin der Instrumente”, die diesen Titel wahrlich verdient hat.
Corona-Impfung ohne Termin auf der Regattastrecke in Brandenburg
Bilderrätsel

Wo in Brandenburg an der Havel ist das? (Foto: Hesse)
Wo in Brandenburg an der Havel ist das? (Foto: Hesse)
Eine regelmäßige Rubrik in der Havelpost ist das MAZ-Bilderrätsel. Hier werden Aufnahmen von Gebäuden und Orten der Stadt gezeigt. Und Sie, liebe Leser, raten (oder wissen?), worum es sich handelt.
Wo in Brandenburg an der Havel ist dieses Foto aufgenommen worden? Wer es weiß, schreibt die Antwort bis Montag, 29. November, 12 Uhr, per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de. Alle korrekten Antworten kommen in einen Lostopf, aus dem wird der Gewinner gezogen. Diesen vermelden wir dann im nächsten Newsletter, der am 3. Dezember in Ihr Postfach flattert. Der Preis ist eine historische Ansichtskarte aus Brandenburg an der Havel. Viel Erfolg!
In der vergangenen Woche suchten wir die Technische Hochschule. Aus den Einsendungen haben wir Reiner Heublein aus Brandenburg als Gewinner ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
Stephan Bodens Woche

Stephan (links) und Günther Boden (Foto: privat)
Stephan (links) und Günther Boden (Foto: privat)
Bei der MAZ herrscht eine klare Zeichen-Struktur. Von unserem Kolumnisten Stephan Boden wünschen wir uns ganz klar 5000 bis 6000 Zeichen pro Woche. Inspiration holt sich der Segler und Buchautor sehr oft, wenn er mit seinem Hund Günther auf Gassi-Tour ist. Was aber, wenn das Wetter mistig und die Runde ziemlich kurz ist? Dann hat der Kolumnist trotzdem eine Idee, wie man hier lesen kann. Viel Vergnügen.
Heimatgeschichte

Ingeborg Freudel in den 1960er-Jahren. (Foto: privat)
Ingeborg Freudel in den 1960er-Jahren. (Foto: privat)
Einen besonderen Schatz aus der Lehniner Geschichte hat Ortschronist Jürgen Back hervorgeholt. Er beschreibt Stationen aus dem Leben und Wirken der couragierten Doktorin Ingeborg Freudel, die segensreich für das Krankenhaus auf dem Klostergelände wirkte. Dabei hat Jürgen Back manches recherchiert, was bislang nicht in den Chroniken stand.
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